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Herzlich willkommen auf der Homepage

der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Schwabach (Baptisten) im BefG K.d.ö.R

Schön, dass sie den Weg zu uns gefunden haben!

 

Monatandacht Februar 2021


Freut euch darüber,
dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!

Lukas 10,20 nach Einheitsübersetzung

Im Himmel wird also eine Namensliste geführt. Erstaunlich, nicht wahr? Auf dieser Liste zu stehen, ist etwas ganz Besonderes, sagt Jesus seinen Jüngern: Darüber können sie sich freuen – viel mehr noch als über alles Mögliche andere, das sie auch glücklich macht. Dass es im Himmel ein Buch gibt, in dem Namen von Menschen notiert sind, davon ist im Alten wie im Neuen Testament an manchen Stellen die Rede. Das Buch wird verschiedentlich „Buch des Lebens“ genannt (z.B. Psalm 69,29 und Philipper 4,3). Gemeint ist das Leben bei Gott und mit Gott, das ewige Leben. Von einem „Buch des Todes“ ist nirgendwo in der Bibel die Rede. Niemand braucht also anzunehmen, Gott habe von vornherein festgelegt, wer in den Himmel kommt zum ewigen Leben und wer in die Hölle zum ewigen Tod. Eine solche Vorfestlegung Gottes gibt es nicht.

Aber es gibt das Buch des Lebens, das im Himmel geführt wird. Das ist natürlich bildlich geredet. Das „Buch“ oder „Verzeichnis“ steht dafür, dass im Himmel bestimmte Menschen namentlich bekannt sind. Im Himmel namentlich bekannt zu sein, das bedeutet, vor Gott Gnade gefunden zu haben. So hat Gott zu Mose gesprochen: „Du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen“ (2.Mose 33,17).

Welche Menschen sind das wohl, die Gott in diesem Sinne mit Namen kennt? Auch dazu finden wir Hinweise in der Bibel. In Malelachi 3,16 heißt das himmlische Namensbuch ein „Gedenkbuch für die, welche den Herrn fürchten und an seinen Namen gedenken“. Es stehen darin also diejenigen, die ihr Leben in Ehrfurcht vor Gott und im Gebet zu Gott führen. In Offenbarung 3,5 sagt der auferstandene Herr Jesus, er will den Namen derer, die im Buch des Lebens stehen, bekennen vor Gott dem Vater und vor seinen Engeln. Damit knüpft er an sein Wort an: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel“ (Matthäus 10 32). Wenn am Ende der Zeiten Gott, der Vater Jesu Christi, Gericht hält über alle Menschen, dann wird das Buch des Lebens seine eigentliche Aufgabe erfüllen: Wessen Name in diesem Buch steht, weil er sich vor den Menschen zu Jesus bekannt hat, zu dem wird sich Jesus bekennen vor dem göttlichen Richter und er wird das ewige Leben empfangen.

Diese Zusage Jesu Christi macht die Gläubigen gewiss, dass sie sich vor Gottes Urteil nicht fürchten müssen, sondern sich freuen dürfen, dass sie Jesus in die himmlische Herrlichkeit nachfolgen werden.

 

Prof. Dr. Uwe Swarat (Theologische Hochschule Elstal)
Systematische Theologie und Dogmengeschichte

Theologische Hochschule Elstal

 

 

 

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